Montag, 27. März 2017

Rezension "Im Hause Longbourn"


Hallo meine lieben Bücherwürmer,

Ich habe in den vergangenen Tagen „Im Hause Longbourn“ von Jo Baker beendet, die mit diesem Buch den Klassiker „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen aus einem anderen Blickwinkel darstellt. Dieses Mal rückt die Familie Bennet und ihr Gesellschaftlicher Umgang etwas in den Hintergrund, denn in dieser Geschichte wird das Leben auf Longbourn aus Sicht der Dienerschaft aufgezeigt. Was sich zunächst mal nicht so spannend anhört, bis man dann Sarah und ihr Leben besser kennen lernt.


Inhalt


Eine mächtige Familie und ihre Dienstboten.

Und ein Haus das alle Geheimnisse kennt.

Während oben in den Salons von Longbourn die Töchter der Familie Bennet überlegen, wie sie die reichen Junggesellen Mr. Bingley und Mr. Darcy einfangen können, müht sich unten in den Diensträumen das Hausmädchen Sarah über Wäschebottichen und Töpfen ab und träumt dabei von einem anderen, aufregenderen Leben. Als ein neuer Hausdiener im Herrenhaus auftaucht, scheint er wie die Antwort auf ihre Stoßgebete. Doch James hütet ein Geheimnis von großer Sprengkraft. Es könnte das Leben auf Longbourn für immer verändern.



Meine Meinung

Ich habe Stolz und Vorurteil bisher dreimal gelesen und bin ein großer Fan der Geschichte, daher war klar dass ich um dieses Buch nicht drum herum komme und ich bin positiv überrascht von dieser Seite der Geschichte, man bekommt von Mr.Darcy, Mr.Bingley und den Mädchen zwar nicht viel zu hören, aber das macht nichts, denn diesen Teil der Geschichte kennen wir ja bereits. Man erfährt viel über die täglichen Aufgaben der gesamten Dienerschaft und zu Beginn drehte sich eben alles um das Wäsche waschen, kochen, putzen und ankleiden der Herrschaften, bis zu dem Zeitpunkt als der neue Hausdiener James eingestellt wurde. Dieser macht einen verschlossenen Eindruck, als ob er was verheimlichen will, und man kommt nicht dahinter was es ist. Es hat was mit der Miliz zu tun, denn er versteckt sich meistens wenn Offiziere auf Longbourn verkehren, man kann zwar Vermutungen anstellen, aber weiß nicht genau was es tatsächlich ist. Als Netherfield Park verpachtet wurde an Mr.Bingley kam noch ein anderer Hausdiener ins Geschehen, Ptolemy Bingley und er hatte ein Auge auf Sarah geworfen. Da ich nicht Spoilern will, sage ich zum Inhalt nichts mehr, und widme mich dem Buchaufbau und dem Schreibstil der Autorin.


Mir gefällt besonders gut, dass das Buch in unterschiedliche Bände aufgeteilt ist. So erfährt man im dritten Band auch endlich etwas mehr über James und seine Geschichte bevor er auf Longbourn gekommen ist. Und plötzlich ergibt vieles auch einen Sinn, wenn man seine Geschichte kennt.


Jo Baker hat ihren Schreibstil sehr an Jane Austens Schreibstil angepasst, nur ist er um einiges leichter zu lesen, sodass man gut durch das Buch durchkommt. Sehr schön fand ich auch, dass jedes Kapitel mit einer Textstelle aus „Stolz und Vorurteil“ eingeleitet wurde.


Mein Fazit zu diesem Buch lautet, absolut empfehlenswert und eine großartige Ergänzung zu Jane Austens Meisterwerk.

Liebe Grüße eure Josie


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